Kapelle

Historische Ansichten der Kapelle und weitere religiöse Inhalte

Der Lederermeister Karl Steininger ließ schon 1890 eine Kapelle in Vießling errichten.
Aber bereits im Jahr 1900 veranlaßte er deren Neubau, da bei einem Großbrand im Jahre 1892 - ausgehend vom Haus Nr. 29/Schmalzbauer - 17 Gebäude, unter anderem auch die Kapelle, zerstört wurden.
Bei seinem Ableben war die Kapelle bereits bis auf den Blitzableiter fertiggestellt. Da weder seine Erben noch die Gemeinde die Montagekosten übernehmen wollten, ließ schließlich der Lehrer Priesner den fehlenden Blitzschutz montieren und so konnte die Kapelle am 13. Juli 1913 von Dechant Strohmer eingeweiht werden.

1983 wurde die Kapelle von der Agrargemeinschaft Vießling renoviert.

Die Glockenweihe anfangs der fünfziger Jahre.

Innenansichten der Vießlinger Kapelle.

Wallfahrt nach Maria Laach jeweils am 1. Sonntag im Juli.
Die Wallfahrt hat ihren Ursprung in der Pestzeit (1680).

Die Ratschabuben im „unteren Dörfl“ beim Haus Nr. 1.
Dieses ehemaliges Hüterhaus befand sich schon vor 1770 im Besitz der Dorfgemeinde Vießling.

Seit 1990 findet beim Wetterkreuz am Bruckberg eine Feldmesse der
Agrargemeinschaft Vießling zu Ehren des Hl. Vitus statt.

Am westlichen Ortseingang befindet sich ein Marterl das seinen Ursprung in der Pestzeit (1680) hat.

Das Marterl bei der „Höllwand“.

Das Marterl im „Gassl“.

Das Marterl im „Marbachgraben“

Maifeier im Jahre 1928.

Dieser alte Brauch wurde von der Dorfgemeinschaft nach dreißigjähriger Unterbrechung im Jahre 1989 wiederbelebt.

Maibaumaufstellen in den fünfziger Jahren.